Italienisch

Was ist das?

Wer sollte das Fach wählen und warum?

Eine 3. Fremdsprache sollte lernen, wer Spaß am Sprachenlernen hat und gut oder sehr gut in den ersten beiden Fremdsprachen ist.Fremdsprachenkenntnisse und die Kenntnisse über andere Kulturen sind wichtige Berufsqualifikationen.Die Europäische Kommission verfolgt als Ziel „eine EU, in der sich jeder Bürger neben seiner Muttersprache in mindestens zwei Fremdsprachen ausdrücken kann.“ Italienisch ist zwar keine Weltsprache, aber Italien ist ein beliebtes Urlaubsland und Deutschlands wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zu Italien sind sehr eng. Für Italien ist Deutschland sogar mit Abstand der wichtigste Handelspartner. In keinem anderen Land unterhält Deutschland so viele kulturelle Einrichtungen wie in Italien.

Italienische Sprachkenntnisse sind wichtig für: Tourismus, Industrie und Handel, Kunstgeschichte, Archäologie, Musikwissenschaft, Mode und Design.

Die neu erworbenen Italienischkenntnisse kann man beim nächsten Italienurlaub oder auch gleich in der Pizzeria oder im Eiscafé um die Ecke anwenden – und man wird bestimmt auch von den Italienern dafür gelobt!

Unterrichtsinhalte

In 3 Jahren Italienischunterricht lernt man Folgendes: einfache Gespräche auf Italienisch führen und Alltagssituationen sprachlich bewältigen, den Inhalt einfacher gehörter/ gelesener Texte verstehen und wiedergeben, Dialoge und kurze Texte über sich selbst und die eigene Lebenswelt schreiben. (~ Kompetenzstufe A2 des Europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachen) Folgende Alltagssituationen werden in Rollenspielen geübt: sich begrüßen, sich vorstellen, Auskünfte über die eigene Person geben, ein Gespräch am Tisch führen (z.B. in einer Gastfamilie), sich verabreden und Freizeitpläne machen, nach dem Weg fragen, eine Bestellung in einer italienischen Bar vornehmen, ein Kaufgespräch führen (Einkauf von Kleidung und Lebensmitteln). Wir arbeiten mit dem Lehrwerk SCAMBIO vom Buchner Verlag. Die Lehrwerkstexte handeln von den Erlebnissen eines deutschen Schülers in seiner Gastfamilie und in der Schule während eines längeren Aufenthaltes in Rom. Die Texte des Buches ermöglichen es, die Lebenswelt der Jugendlichen in Italien kennen zu lernen und mit dem eigenen Alltag zu vergleichen (Familie, Mahlzeiten, Feste und Feiertage, Schule und Freizeitaktivitäten). Beim Erlernen der italienischen Grammatik und der Vokabeln helfen die ersten beiden Fremdsprachen. Es wird versucht auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinzuweisen um die verschiedenen Sprachkenntnisse zu vernetzen. Grammatik und Wortschatz werden im Zusammenhang mit den oben genannten Alltagssituationen gelernt und durch Übungen im Lehrbuch sowie durch Spiele gefestigt.

Es besteht die Möglichkeit die erworbenen Kenntnisse auch einmal bei einer gemeinsamen Aktivität anzuwenden: z.B. bei einem Einkauf im italienischen Supermarkt, bei einem Essen in einem italienischen Lokal oder bei der Zubereitung einer italienischen Mahlzeit.

Organisatorisches/ Rahmenbedingungen

Der Italienischunterricht umfasst 2 Wochenstunden, die am Nachmittag stattfinden. Diese Stunden können als Wahlunterricht angerechnet werden. Man meldet sich zunächst einmal für Schuljahre (Klasse 8, 9 und 10) an. Die Leistungen in der 3. Fremdsprache werden im Zeugnis benotet. Die Zeugnisnoten wirken sich jedoch nicht negativ auf die Versetzung aus. Für die 3. Fremdsprache sind zwei Arbeiten pro Halbjahr vorgeschrieben (=50% der Zeugnisnote). Kontinuierlich erbrachte Leistungen (v.a. mündliche Leistungen, aber auch Vokabeltests) sind genauso wichtig. Der Umfang der Hausaufgaben wird möglichst gering gehalten. Das Lernen der Vokabeln und Grammatikregeln als Hausaufgabe lässt sich jedoch nicht vermeiden. Wer in Klasse 8 bis 10 den Italienischunterricht erfolgreich besucht hat, kann sich in der gymnasialen Oberstufe für die Fortführung dieser Fremdsprache entscheiden: in der E-Phase als Wahlunterricht und in der Q-Phase als Grundkurs (bei ausreichender Teilnehmerzahl bis zum Abitur, zusätzlich oder als Ersatz für eine der anderen Fremdsprachen). Für interessierte Teilnehmer des Italienischunterrichts kann ein einwöchiger Schüleraustausch angeboten werden, sofern es auf deutscher und italienischer Seite ausreichendes Interesse gibt (mind. 15 Teilnehmer). Ein solcher Austausch ermöglicht das Kennenlernen des Alltagslebens der Austauschpartner in der Gastfamilie und in der Schule und umfasst auch kleine Ausflüge. Es fanden bereits Austauschfahrten ins Veneto, in die Toskana, ins Piemont und nach Apulien statt.

Kategorien: