Schulprogramm

Die Leitgedanken des GMB

Bausteine des GMBJede Schule in Hessen ist dazu verpflichtet, ein Schulprogramm zu erstellen. Dieses Schulprogramm wird von der Schulkonferenz beschlossen und soll beschreiben, wie die Schule ihren Bildungs-/Erziehungsauftrag erfüllen will. In unserem Schulprogramm finden Sie hierzu die unten angeführten Leitgedanken:

Unser wesentliches Anliegen:

Unsere Schule stellt sich dem Bildungs- und Erziehungsauftrag des Gymnasiums mit dem Ziel, gemeinsam mit den Eltern die ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler für die Bewältigung der gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen zu befähigen. Dazu wollen wir eine breite Allgemeinbildung vermitteln und die Fähigkeiten und Fertigkeiten entfalten, die die Schülerinnen und Schüler auf Studium; Beruf und Lebenaußerhalb der Schule vorbereiten. Wir verstehen Schule als einen Ort der Wertvermittlung, an dem auch Sinnfragen gestellt und an dem realistisch-optimistische Perspektiven für eine persönliche Lebensgestaltung vermittelt werden.

Bildung als Befähigung für lebenslanges verstehendes Lernen:

Ausgehend von Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft sollen Intellekt, Willenskraft und Sensibilität der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Durch das Zusammenwirken der einzelnen Fächer erschließen sich unsere kulturellen Grundlagen als Basis geistiger Unabhängigkeit. Eigenständigkeit und Teamfähigkeit müssen gleicherweise entwickelt werden. Bei Lehrerinnen und Lehrern sowie bei Schülerinnen und Schülern sind Aufgeschlossenheit und positive Neugier notwendig. Wir wollen, dass verstehendes Lernen in verantwortungsbewusstes Handeln in unserer Gesellschaft mündet.

Erziehung:

Unsere Schule will die Kinder und Jugendlichen zu Verantwortlichkeit gegenüber sich selbst und dem Mitmenschen, der Gesellschaft und der Umwelt hinführen. Dazu gehören Pflege und Ausbau unserer von Offenheit geprägten Gesprächskultur, die auf Kritikfähigkeit und Toleranz beruht. Lehrerinnen und Lehrer wirken durch ihre Persönlichkeit. Sie bieten ihren Schülerinnen und Schülern Orientierungshilfe, indem sie auf sie eingehen und Interesse für die Unterrichtsinhalte wecken. Die Hauptarbeit der Erziehung muss im Elternhaus geleistet werden. Schule und Elternhaus müssen im Interesse der Kinder gut zusammenarbeiten. Das Miteinander: Das tägliche Miteinander in der Schule und der Umgang mit den dort unvermeidlich auftretenden Konflikten sind wichtige Prüfsteine all unserer Bildungs- und Erziehungsziele. Verlässliches Verhalten und Verbindlichkeit von Absprachen sind wesentliche Rahmenbedingungen für den schulischen Alltag.Die Atmosphäre unserer Schule ist gegründet auf wechselseitiger Wahrnehmung und Wertschätzung. Dazu müssen die Fähigkeiten entwickelt werden, sich mitzuteilen, zuzuhören, sich in andere hineinzuversetzen und Rücksicht aufeinande zu nehmen.

Schule als Arbeits- und Lebensort:

Die helle, einladende Architektur unserer Schule bietet den äußeren Rahmen für ein anregendes und sozial angenehmes Arbeitsklima. Im Zentrum der gemeinsamen Arbeit steht der qualitätvolle Fachunterricht. Zugleich bietet die Schule Raum für vielfältige Ideen und Aktivitäten: im Zusammenspiel von Fachunterricht und zusätzlichen Angeboten fördern wir Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie spezielle Begabungen. Alle Mitglieder der Schulgemeinde sind aufgefordert, im Rahmen von Mitbestimmung und Mitverantwortung den Arbeits- und Lebensort Schule gemeinsam zu gestalten. Dieses Engagement kann zu sozialer Anerkennung und perönlicher Zufriedenheit führen. Unsere Schule soll als angemessen geschützter Lern- und Lebensort mithelfen, das Selbstbewusstsein der ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler zu Stärken und ihre Persönlichkeit zu entfalten. Hier kann sich Gemeinschaftsgefühl entwickeln und die Identifikation mit dem Gymnasium am Mosbacher Berg wachsen.

(Auszug aus dem Schulprogramm S. 8f.)

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