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Auf die Skier, fertig, los !

Auf die Skier fertig, los !

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Schulskikurse der Klassen 7
Schulskikurse der Klassen 7

Hallo lieber Leser, ich bin Emilia Rohrbach, aus der 7b und fahre heute Abend auf Skifreizeit. In diesem Artikel möchte ich dir rund um die Organisation und das Erlebnis selbst alles erzählen. Viel Spaß !

Fangen wir bei der Organisation an: Diese begann bei mir schon im September 2023, obwohl wir erst Ende Februar auf Skifreizeit fahren würden. Die Eltern mussten auf Elternabende, Geld überweisen, Krankheiten oder Allergien der Kinder angeben und so weiter und sofort. Letzen Endes geht es heute dem 29.02.24 abends los. Wir fahren nach Neukirchen in Österreich und die Busfahrt dauert ca. 8h.

Doch nun genug vom organisatorischem Teil. Wenn ich wieder da bin kann ich mehr schreiben:)

08.03.2024 

Lieber Leser, ich bin zurück von der Skifreizeit. Ich habe jede Menge zu erzählen:

Tag 1 Freitag

Als wir morgens in Neukirchen ankamen waren alle müde. Zwar hatten alle im Bus ein wenig geschlafen, dennoch war es anstrengend gewesen so lange zu sitzen. Wir stellten unsere Koffer zu den Gondeln, wo sie dann auf den Berg gegondelt wurden. In der Zwischenzeit liehen wir Schüler und Lehrer die Skier, Skistöcke, Skischuhe und Helme aus und ließen alles aufeinander einstellen. Das heißt eigentlich wurde bei den Anfängern eingestellt, dass die Skier direkt von den Skischuhen abgehen bzw. sich lösen, wenn sie hinfallen. Den Teil des Skis nennt man auch Bindung. Bei den Fortgestrittenen war die Bindung dann schon etwas fester eingestellt.

Wenig später wurde erst das ganze Skiequipment und dann wir mit den Gondeln auf die Höhe von 2000m gefahren. Als wir oben waren und in unserem Gasthof ,,Haus Wolkenstein“ eingekehrt waren, gab es erst einmal Mittagessen. Es gab verschiedene Suppen mit vielfältigen Beilagen. Mir persönlich haben die Suppen nicht geschmeckt, aber vielleicht ja dir ? Probiere sie auf jeden Fall, wenn du da bist ! Doch zurück zum Eigentlichen: Danach durften wir die Zimmer beziehen. Ich war in einem 7er-Zimmer. Wir richteten uns ein und machten uns zum ersten Pistenbesuch bereit. Meine ersten Skilehrer waren Frau Lipowsky und Herr Hermann. Am ersten Tag lernten wir mit den Skiern umzugehen, wie man sie richtig anzieht, etc. Am Ende des Tages sind wir sogar schon Slalom gefahren. An diesem Abend gab es kein Abendprogramm mehr, da wir schlafen sollten und das taten wir dann auch erstaunlich früh, dafür, dass es eine Klassenfahrt war.

2 Tag  Samstag

Am zweiten Tag gingen wir frühstücken und dann auf die Piste. An diesem Tag lernten wir den Zauberteppich kennen. Das ist ein Fließband, wie bei einer Kasse nur, dass man dort mit den Skiern drauffährt und nach oben befördert wird. Die Skier kleben praktisch an diesem Fließband. Wenn du oben angekommen bist, fährst du über einen kleinen Hubbel und kannst loslegen. Oben angekommen mussten wir Kurven um Kleine Hüttchen fahren. Es klingt zwar einfach ist es aber nicht, vor allem nicht am 2 Tag auf Skiern in deinem Leben. Später gab es Mittagessen und danach lernten wir den Tellerlift kennen und fuhren den ersten steilen Abhang hinunter. Dieser Abhang ist am Ende der Woche jedoch nur noch ein kleiner Hügel, für die meisten Anfänger. Nun zum Tellerlift: Dieser Lift ist einer von vielen Liften in einem Skigebiet. Stelle dir wie der Name schon sagt einen Teller vor. An diesem Teller ist eine Metallstange befestigt, an der man sich festhalten kann. An dieser Mettallstange wiederum ist ein Seil befestigt, welches dich an einer Seilbahn den Berg nach oben zieht. Den Aufbau und die Funktion haben wir. Die Nutzung geht folgendermaßen: Der einzelne ,,Teller“ kommt von hinten, du packst diesen mit der Hand, die zum Lift zeigt und ziehst den Teller zu dir heran. Ist das geschehen machst du den Teller zwischen deine Beine und hältst dich an der Mettallstange fest. Diesen benutzten wir einige Male und ich bin nur ein einziges Mal runtergefallen. 

Abends nach dem Abendessen gab es noch eine Disco. Die Disco war wirklich cool. Es liefen jede Menge tolle Songs und sogar die Lehrer und Skitrainer haben getanzt. An diese Abend mussten wir um 22:00 Uhr ins Bett. Lustiger Weise schliefen wir auch an diesem Tag direkt ein.

 

Da Tag 3,4 und 5 bis auf das Abendprogramm relativ gleich verliefen, berichte ich hier nur über das Abendprogramm. Am 3 Tag und 4 Tag machten wir jeweils  einen Spieleabend. Am 3 Abend konnte man sich jedoch aussuchen was man mit wem spielen wollte. Meine Gruppe und ich unter hielten uns erst ein wenig bevor wir, dann anfingen Uno Extrem und Werwolf zu spielen. Es war sehr lustig, da wir viel lachten und Spaß hatten. Der Unterschied zum 3 Tag war am 4 Abend der, dass wir alle etwas zusammen spielten, ich meine alle, alle. Alle 90 Kinder und alle Lehrer. Die Spiele waren dennoch sehr lustig. Auch, wenn es sehr laut war. So spielten wir zum Beispiel Pantomime. Aber einfacher Pantomime wäre, ja langweilig, oder ? Wir schickten Leute raus und die Lehrer verrieten uns übrigen schon den Begriff den die Leute von draußen erraten sollten. Die Aufgabe war alles möglich reinzurufen, nur nicht den Begriff der gefragt war. Das war sehr lustig, da die Leute von draußen sich ziemlich zum Affen gemacht haben. Ich verrate nur so viel: Jemand musste den Begriff Bauchtanzen pantomimisch darstellen.

Der 5 Tag, war insofern gleich, wenn man herausnimmt, dass die Anfänger zum ersten Mal eine schwarze Piste gefahren sind. Das ist die schwierigste Pistenart die es in einem Skigebiet gibt. Da ich selber Anfängerin war und deshalb das ganze auch erlebt habe, kann ich nur sagen, dass es sehr, sehr aufregend war.

 Nun zum lustigen Abendprogramm: An diesem Tag spielten wir WsdS, die Langform ware, Wolkenstein sucht den Superstar. Man konnte sich überlegen, ob man vor allen etwas vorführen möchte und das dann tun. Die Jury war sehr prominent: Heidi Klum (gespielt von Frau Lipowsky), Dieter Bohlen und Bill Kaulitz waren anwesend. Dieter pinkelte sich sogar in die Hose. Doch zurück zur Show: Es gab Werbung, tolle Talente und natürlich auch Preise zu gewinnen. Gewonnen haben am Ende eine Gruppe von Rappern, die ihren Rap übrigens selber geschrieben haben. Während die Jury sich beriet haben wir auch noch einen Tanz eingeübt. Man musste war aufpassen wo man hintritt, da es sehr eng war, aber der Tan war schön.

 

Nun zum Tag 6 Mittwoch

An diesem Tag  sind die Anfänger gleich mehrere schwarze Pisten gefahren und lernten den Ankerlift kennen. Dies ist wie der Name schon sagt ein ankerförmiger Lift, der Sitzmöglichkeiten für zwei Personen bietet. Die eine Person rechts, die andere links vom Lift. Der Lift funktioniert ansonsten gleich wie der Tellerlift, nur ist er ein bisschen schneller. Das Abendprogramm war an diesem Tag war besonders schön: Wir sollten Nachmittags unsere Skier schon an einem bestimmten Tellerlift stehen lassen, zu welchem wir abends hin stiefelten. Übrigens in voller Skimontur, also Helm, Schuhe, etc. Natürlich blieb die Gelegenheit nicht ungenutzt vorher eine fette Schneeballschlacht zu machen. Ich würde dabei sehr nass, rächte mich, aber bei meinen Gegnern. Schließlich hatten wir den Berg, den wir hochlaufen mussten erklommen und schnallten alle unsere Skier an. Jeder, der wollte bekam eine Fackel in die Hand und konnte damit seinem Hintermann den Weg im Dunkeln leuchten. So fuhren wir in einer langen Schlange, mit Fackeln in der Hand den erklommenen Berg wieder hinunter und machte unten aus all den Fackeln ein großes, schönes Lagerfeuer, über welches wir sogar drüber sprangen. 

 

7 Tag Donnerstag

An diesem Tag machten wir eine Skireally, das heißt wir wurden in Gruppen eingeteilt und mussten zu bestimmten Liften oder Bergstationen fahren und dort Aufgaben lösen. Später, am Nachmittag mussten wir unsere Skier dann wieder abgeben. Dafür gondelten wir runter nach Neukirchen. Danach durften wir auch noch einkaufen gehen beziehungsweise uns für die Busfahrt am darauffolgenden Tag mit Proviant eindecken. Ich nutzte die Gelegenheit hauptsächlich um Mitbringsel für meine Familie zu kaufen, aber das ist nicht weiter wichtig. Wichtig ist das Abendprogramm, dass es heute zum letzten Mal gab, nämlich Disco. Wir freuten uns alle riesig, denn Disco macht immer Spaß. Als wir wieder hochgegondelt waren, brezelten wir uns alle richtig auf. Gut, das was eben ging😊

8 Tag Freitag

Am nächsten Tag, also Tag 8 und somit dem Heimreisetag saßen wir alle fertiggepackt und müde beim Frühstück und warteten darauf, dass wir los konnten. 

Als wir mit der Gondel unten ankamen und in den Bus stiegen, war das schöne Skiabenteuer leider schon zu Ende. Wir fuhren mit dem Bus nach Hause und kamen abends um etwa 18:00 Uhr an. Ich hörte an diesem Abend fast überhaupt nicht mehr auf zu sprechen, da ich meienr Familie so viel zu erzählen hatte. 

Lieber Leser, falls du jetzt überhaupt noch liest, da dieser Artikel wirklich sehr lang geworden ist, hoffe ich, dass er dir gefallen hat und einen schönen Einblick in mein Erlebnis gegeben hat. 😊

Geschrieben von:
Emilia Rohrbach
Geschrieben am:
Kategorien:
Schülerzeitung