„Rein in die Laufschuhe!“

Joggingtipps

Jeder von uns hat doch sein ganz persönliches Coronaprojekt, oder Leute? Für die einen ist es Malen und Zeichnen, für die anderen Backen. Und ich habe mal mit dem Joggen angefangen! Hier kriegt ihr gratis Motivation und coole Tipps von mir ...

Eigentlich hatte ich nie vor, Joggen zu gehen. Ich fand das total langweilig und außerdem echt anstrengend. Auch jetzt freue ich mich nicht riiiiiesig, jeden zweiten Tag raus in den Wald zu gehen und mich zu bewegen, doch ich merke schon wie es besser wird. Und zwar mit diesen Tipps:

  1. Druckt euch einen Joggingplan aus. Dadurch habt ihr das Gefühl, leichter und Schritt für Schritt zum Ziel zu kommen. Außerdem will man das dann auch weniger gerne abbrechen, da man nicht zurückfallen möchte.
  2. Sucht euch jemanden, der mit euch joggen geht. Nicht unbedingt um nebeneinander her zu laufen, sondern eher, damit man sich gegenseitig motivieren kann und sich angespornt fühlt, weiter zu machen. 
  3. Lauft nicht unbedingt bei euch in der Nachbarschaft, außer ihr habt ein Feld vor der Tür, was natürlich sein kann. In der Stadt finde ich es persönlich aber nicht so praktisch, da es ziemlich eng zwischen den Autos ist und der Asphalt auch nicht gut abfedert.
  4. Esst nichts vor'm Joggen! Eine oder zwei Stunden vorher solltet ihr nichts mehr zu euch nehmen, denn dann bekommt ihr schneller Seitenstechen. Ganz blöde Angelegenheit!
  5. Setzt euch kleinere Ziele. Was ich damit meine: wenn ihr z.B. gegen Ende 25 min am Stück laufen sollt, müsst ihr ja nicht verzweifelt auf die Uhr starren. Nach dem Motto: „Mist, noch 23 min! Schnauf, schnauf ... Wie weit noch? Oh nein 22,30 min.“ Sagt euch lieber: „Ich laufe nun 12 min in diese Richtung und dann geht's auch schon wieder zurück :)“ Teilt euch die Zeit gedanklich ein.
  6. Lauft laaaangsaaaam. Und zwar echt. Wenn ihr das Ziel des Plans in langsamem Tempo erreicht, macht das doch nichts. Wenn ihr dann weiter joggt, werdet ihr so oder so irgendwann schneller. 
  7. Um das Laufen an einem Berg zu erleichtern, mache ich es gerne so, dass ich mich eher zurücklehne. Wenn es nämlich berghoch geht, ist es doof, wenn man sich gekrümmt den Berg hoch schleppt. Da bringt es etwas, sich aufzurichten. Wenn es bergab geht, sollte man meiner Meinung nach auch nicht einfach voranpreschen, sondern gemächlich sein Tempo einhalten.
  8. Es ist kein Problem, wenn man nicht weiter kommt. Ich habe auch mal eine Woche wiederholt, da ich mich noch nicht bereit für die nächste gefühlt habe.
  9. Beim Joggen schaue ich oft auf den Boden oder in die Baumkronen, denn mir bringt es nichts, ein Ziel zu fokussieren, wie z.B. einen bestimmten Baum, das ich dann erreichen möchte. Das liegt daran, dass ich mich in dem Fall zu sehr auf das Joggen konzentriere und nicht abschalten kann. Über etwas anderes nachzudenken als die Anstrengung, ist nämlich sehr hilfreich.
  10. Wenn man am Ende das Ziel erreicht hat und 30 min durchjoggt, kann ich mir gut vorstellen, zur Ablenkung dabei eine Playlist oder einen Podcast zu hören. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert.
  11. Wenn man einen Freund oder eine Freundin hat, der/die das gleiche Tempo drauf hat, wie man selbst, könnte man ja zusammen Laufen gehen. Wenn nicht, ist es aber bestimmt eher besser alleine. 

Also ich bin jetzt echt kein Joggingexperte, aber diese Tipps haben mir persönlich ganz gut geholfen. Ich kann aber auch nicht versprechen, dass das alles hier professionell richtig ist ... ;)

Hier geht's zu meinem Joggingplan: https://lauftechnik.de/29-Trainingsplan-in-6-Wochen-30-Minuten-ohne-Pause-laufen.htm

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