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"Bewusster im Straßenverkehr“

Verkehrsinformationstag 2026

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Verkehrsinformationstag 2026

Auch in diesem Jahr fand am Gymnasium am Mosbacher Berg kurz vor den Sommerferien wieder der Verkehrsinformationstag für die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) statt. Die Veranstaltung wurde dieses Jahr von Herrn Stahl organisiert und begleitet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen unmittelbar vor dem Erwerb ihres Führerscheins oder haben diesen erst vor kurzer Zeit erhalten. Gleichzeitig sind viele Jugendliche in diesem Alter regelmäßig als Mitfahrerinnen und Mitfahrer bei Fahranfängerinnen und Fahranfängern unterwegs. Damit sind sie besonderen Risiken im Straßenverkehr ausgesetzt, die oftmals unterschätzt werden.

Vor diesem Hintergrund verfolgt der Verkehrsinformationstag das Ziel, die Schülerinnen und Schüler für die Gefahren des motorisierten Straßenverkehrs zu sensibilisieren, verantwortungsbewusstes Verhalten zu fördern und Möglichkeiten der Unfallprävention aufzuzeigen. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der schulische und außerschulische Partner zusammenführt und unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Verkehrssicherheit eröffnet.

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Verkehrsinformationstag 2026

Das bewährte Konzept des Verkehrsinformationstages bindet unter anderem die Fachschaft Biologie sowie den Schulsanitätsdienst unserer Schule ein. Darüber hinaus bestehen langjährige Kooperationen mit der Polizei Hessen, der Verkehrswacht Wiesbaden und weiteren Expertinnen und Experten aus den Bereichen Verkehrssicherheit und Rechtsmedizin.

Nach der Begrüßung durch Herrn Stahl und Polizeihauptkommissarin Barone erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst spannende Einblicke in die Praxis der Verkehrssicherheitsarbeit. Polizeihauptkommissar Thrun von der Regionalen Verkehrsdirektion Wiesbaden referierte zum Themenbereich „Raser und Poser“ und verdeutlichte anhand realer Fallbeispiele die Folgen riskanten Verhaltens im Straßenverkehr. Anschließend informierte die Toxikologin Dr. Silvana Petzl-Witt vom Institut für Rechtsmedizin Frankfurt über die Auswirkungen von Alkohol, Drogen und Medikamenten auf die Fahrtüchtigkeit und beantwortete zahlreiche Fragen aus dem Publikum.

Im anschließenden Stationenlernen konnten die Jugendlichen verschiedene Aspekte der Verkehrssicherheit selbst erleben und erproben. An den Stationen der Polizei standen Ablenkung im Straßenverkehr und deren Folgen im Mittelpunkt. Die Verkehrswacht bot Reaktions- und Aufprallsimulatoren an, die eindrucksvoll verdeutlichten, wie schnell Gefahrensituationen entstehen können und welche Kräfte bereits bei geringen Geschwindigkeiten wirken. Ergänzt wurde das Programm durch Angebote der Biologie sowie des Schulsanitätsdienstes, die wichtige medizinische und präventive Aspekte rund um Verkehrsunfälle vermittelten.

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zeigten erneut, dass insbesondere die praxisnahen Erfahrungen und die authentischen Berichte der Expertinnen und Experten einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Der Verkehrsinformationstag leistet damit auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Verkehrserziehung und zur Förderung eines verantwortungsvollen Verhaltens junger Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Geschrieben von:
Rüdiger Jarzina
Geschrieben am:
Kategorien:
Verkehrsinformationstag
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