"Elsässischer Charme für Fortgeschrittene!"

Ausflug der Französisch-Kurse 11/12 nach Straßburg

Heute, am 5. Juli, wurde den Französischkursen der 11. und 12. Klasse ein Wunsch erfüllt: Nach zwei Jahren Corona gab es endlich wieder einen richtigen Ausflug! Und zwar nach Straßburg, der europäischsten Stadt der Welt.

Nach einer dreieinhalbstündigen Busfahrt, die eigentlich eine Stunde kürzer hätte sein sollen, machten wir uns direkt zur Bootstour auf, denn der geplante gemeinsame Stadtrundgang war nun zeitlich nicht mehr machbar. Wir liefen also an einer Reihe von kleinen Fachwerkhäusern vorbei, überquerten eine alte Brücke und stellten uns in die Schlange zu dem Tour-Boot mit Glasdach. Am Eingang gab es für jeden ein Paar rote Kopfhörer, damit auch alle an der Audioführung teilhaben konnten. Ob französisch oder deutsch war egal, doch ich habe das Gefühl, dass wohl der Großteil der Schülerinnen und Schüler des GMB Letzteres wählten ...


Nun ging es los: Wir fuhren über die Ill und erfuhren viel über die Stadt. Unter anderem haben wir das Europäische Parlament vom Wasser aus gesehen und auch der Sitz des französisch-deutschen Fernsehkanals Arte hat uns beeindruckt. Besonders schön war auch die Vielfalt verschiedener Stile, in denen die Gebäude in Straßburg erbaut worden sind. Die Bootsfahrt war also ein voller Erfolg, auch wenn einem zwischendurch unter dem Glasdach in der prallen Sonne ganz schön heiß wurde.


Auf den Teil nach der Rundfahrt haben wir uns alle wahrscheinlich am meisten gefreut: In Kleingruppen von mindestens drei Personen durften wir nun eigenständig die Gässchen der Stadt erkunden. Zur Hilfe hatten wir einen Stadtplan mit einer vorgeschlagenen Route, welchen wir von Frau Dettweiler im Bus ausgehändigt bekommen hatten. Der Treffpunkt war die Kathedrale Notre Dame im Innern Straßburgs, den wir in vier Stunden wiederfinden sollten.


Für alle Gruppen ging es erstmal was essen. Das Mittagessen unserer Gruppe bestand aus dem traditionellen Flammkuchen. Sehr lecker! Hier probierten wir auch, uns mit dem Kellner auf französisch zu verständigen, doch der erkannte gleich, dass dies nicht unsere Muttersprache sein konnte und sprach mit uns Deutsch ... Ich kann nur sagen: Wir haben es probiert, liebe Französischlehrerinnen und -lehrer!


Anfangs hielten wir uns beim nachfolgenden Spaziergang noch an die vorgegebene Route, doch als wir letztendlich auf der Fußgängerzone landeten, schafften wir es leider nicht mehr raus. Trotzdem sahen wir das Stadtviertel "Petite France", schauten in die St. Pierre-Le-Vieux und kauften Kuchen in einer süßen Brasserie.
Nun ging es leider schon zurück zum Treffpunkt. Nach raschem Durchzählen (zum Glück ist niemand verloren gegangen) liefen wir schnellen Schrittes Richtung Busbahnhof und machten eine kleine Pause für Gruppenfotos auf der Brücke vor dem historischen Museum.

Geschafft! Das sonnige Stadtabenteuer ist jetzt vorbei und wir sitzen alle friedlich auf unseren Busplätzen. Ich denke, ich spreche für alle, wenn ich sage: So etwas können wir gerne wiederholen!