Lichtblick im Schulalltag

Jugendkirche KANA: Lichtblick 2011Am 15. und 16.03.2011 besuchten die Schüler des katholischen Religionkurses der Klassen 9 und 10 die Aktion "Es werde Licht" der Jugendkirche Kana. Nach diesem Bibelzitat (Gen, 1,3) gab es ein vielseitiges Programm. 14 Tage und 14 Nächte fanden die Jugendhelfer von Kana heraus, worauf die Jugendlichen ihre Scheinwerfer richten, worauf ihr Spot zeigt und worauf ihr Licht geworfen wird. Im Hinblick auf die Fastenzeit machten wir uns durch interessante Angebote Gedanken zu wichtigen Dingen in unserem Leben. Eine Radioreporterin begleitete unsere Fastenaktion und ihren Radiobeitrag, der bei RPR und FFH ausgestrahlt wurde. Wir konnten das beliebte "Lightwriting" ausprobieren, bei dem wir in einem verdunkelten Raum mit Taschenlampen bei langer Belichtungszeit Bilder malten. In der 9. und 10. Klasse entstanden in den beiden Tagen viele Smileys und Herzen, aber auch ganze Wörter und kreative Graffitis.

Eine weitere Attraktion war ein langes Kabel, das quer durch die Kirche gespannt war. Da der Raum abgedunkelt war und nur mit Kerzenlicht behellt wurde, um so eine spirituelle Atmosphäre zu schaffen, war an der Unterseite des Kabels eine Leuchtkette befestigt. Mit geschlossenen Augen konnten wir uns von einem Vertrauten durch die Dunkelheit führen lassen- nur was für Schwindelfreie! ;)

Jugendkirche KANA: Lichtblick 2011Schon beim Betreten der Kirche fiel uns ein großer halbfertiger Lampenschirm ins Auge. Davor lagen Decken und Kissen, aber auch Schere, Kleber und einige Zeitschriften, wie z.B. die Bravo. die Neon und die Glamour. Wer wollte, konnte nun eine laminierte Folie basteln, mit Träumen und Wünschen fürs Leben. Die fertigen Traumpapiere wurden an den Lampenschirm gehängt.

Unter der Marienstatue standen viele Kerzen, auf die wir mit bunten Eddings die Namen derer schrieben, an die wir in diesem Moment dachten. Für die Menschen in Japan wurden viele Kerzen entzündet, für Großeltern, Freunde und Familie.

Durch die Kirche schallten Lieder wie "Wo bist du mein Sonnenlicht" und andere Songs, die das Thema Licht behandelten.

Der Hochaltar war mit Bildern von Berühmtheiten geschmückt. Ein Rahmen enthielt Michael Jackson, ein Rahmen Barack Obama, einer Mahatma Gandhi und einer Zuckerberg, den Erfinder von facebook. Uns wurde nun die Aufgabe gestellt, uns zu überlegen, wen wir für wichtig halten, wer einen Platz in dieser Galerie verdient hatte. Neben Katy Perry stand nun Che Guevara und viele andere.

In einer ruhigen Ecke konnten wir das Innerste unserer Seele widerspiegeln. Auf einem Spiegel standen Träume der Jugendlichen und es lagen Stifte bereit, unsere eigene Träume hinzuzufügen.

Im Eingangsbereich konnte man Getränke und Snacks erhalten und auf der Empore gab es einen "Chill out Bereich", von dem aus wir die ganze Kirche überschauen konnten und das Gesamtwerk auf uns wirken lassen konnten.

Eine 1+ für diesen Ausflug von uns Beiden und vielen Dank für diese wundervolle Erfahrung.

Clara und Elisabeth

Hier noch einige Eindrücke der Schüler der Klassen 9 und 10:

Anja„Mal ein etwas anderer Reli-Unterricht“, das ist das Erste, was mir zu unserem Ausflug zur Jugendkirche Kana einfällt.
Von den vielen verschiedenen Stationen, die es gab, konnte man kaum alle wirklich komplett schaffen, aber was ich geschafft und gemacht habe, hat wirklich Spaß gemacht.
Was mir am meisten Spaß gemacht hat, war die Station, in der man seine Träume und/oder Lebenswünsche in einer Folie zusammenstellen sollten, um die Folie anschließend laminieren zu lassen und sie an ein Netz zu hängen, dass von unten beleuchtet wurde.
„Unsere Träume sollten leuchten“, hieß es und ich fand, dass es stimmt. Es hat einem noch mal verdeutlicht, dass man für seine Träume wirklich kämpfen sollte, um sie zum Leuchten zu bringen.
Alles in Allem war es eine schöne Erfahrung und tolle Abwechslung zum normalen Unterricht.
 LaraIch fand den Besuch in der Jugendkirche sehr interessant. Es war nicht wie der normale der Reliunterricht und man hat dadurch neues Sachen erfahren, auch über sich selbst.
Als erstes gab es einige Stationen, an denen man viel über das Thema „Licht“ erfahren hat. Schließlich konnte man in einer dunklen Kammer „Lightwirting“ machen, was sehr viel Spaß gemacht hat. Dabei konnte man, alleine oder zu zweit, mit Taschenlampen in blau, grün oder weiß etwas in die Luft malen was dann mit einer Kamera mit einer langen Belichtungszeit aufgenommen wurde.
Am Altar waren dann viele Kerzen aufgebaut und dazu Bildern von Menschen, die etwas besonderes getan oder ein besonders schweren Schicksaal haben. Dazu sollten wir auf einen Zettel die Namen der Menschen aufschreiben, die wir bewundern oder die ein Vorbild für uns sind. Diese Station, mit dem Namen „Lichtgestalten“ hat mir persönlich am besten gefallen.
Schließlich konnten wir an einem Baum unsere Wünsche gestalten, was mir auch gefallen hat.
Insgesamt hatten wir zwei sehr schöne Schulstunden da, die allerdings etwas zu kurz waren.
 RichardaIch fand es sehr schön, was die Leute in der Kirche aufgebaut haben.
Ich hatte mich noch nie so sehr mit Licht beschäftigt und fand es interessant, was Licht im Alltag bedeutet. Die Stationen waren sehr gut aufgebaut.
Der Einstieg hat mir gut gefallen, da er dazu anregte, über Licht nachzudenken.
Mir hat vor allem die Station mit dem Zusammenstellen der Träume/ bzw. der Zusammenstellen der Dinge, die einem persönlich wichtig sind gefallen, da man sich somit mit seinen eigenen Wünschen/ bzw. mit den Dingen, die einem wichtig sind auseinandersetzen konnte und auch sehen konnte, was für die anderen von Bedeutung im Leben ist.
Ich fand es schön, dass man für jemanden eine Kerze anzünden konnte, der einem wichtig ist, oder an die man denkt.
Ich fand es schön, dass die Kirche so schön zum Thema dekoriert war.
Alica Als wir ankamen, war ich nicht sehr interessiert und hatte die Vorstellung, dass es einfach nur eine langweilige Kirche ist. Aber als wir dann drinnen waren, in das Thema eingeführt wurden und selbst losgehen durften, war ich positiv überrascht! Es hat richtig viel Spaß gemacht, man konnte neue Sachen lernen und ausprobieren [ wie zum Beispiel ‚lightwriting’ ] und man kam trotzdem zum Nachdenken. Nach diesem Ausflug war ich sehr entspannt. Mein voriger Ärger war wie weggewischt.
Es war eine tolle Erfahrung, aber ich hatte nicht genug Zeit um wirklich alle Stationen zu besuchen. Aber die, die ich gemacht habe, waren echt toll! Zum Beispiel konnte man aus Zeitschriften und Postkarten seine Träume für die Zukunft zusammenstellen und dann einlaminiert an einen riesigen Lampenschirm hängen. Am Ende dieser Woche ist es dann ein risiger, bunter, leuchtender Lampenschirm, der alle Träume vieler Personen aufgefangen hat.
Ich finde es eine sehr gute Idee so ein Projekt in einer Kirche zu machen, denn so erlebt man die Kirche auch mal anders. Modern und interessant. Aufregend und spannend.
 Eléonore (französische Austauschpartnerin)Diese Aktivität war super! Es gab viele Stationen, wo wir beten konnten. Zum Beispiel konnten wir eine Kerze für eine wichtige Person anzünden. Es war erholsam. Danach, als ich rausgegangen bin, war ich ruhig, entspannt und glücklich. Meine Lieblingsstation war die Station mit dem Traum-Netz. Wir konnten unseren Traum mit Kunst vorstellen. Es war unsere Kreation.
Das Licht ist sehr wichtig für mich… Ohne Licht ist es Nacht, und wir können nicht leben. Die Pflanzen brauchen das Licht. Gott ist das Licht, weil er ein bisschen unserer Führer ist.  Wenn wir in die Flamme von der Kerze gucken, träumen wir. Dieses Thema war interessant. 
 JuliaMir hat der Besuch in der Jugendkirche Kana sehr gut gefallen. Jede Station war unterschiedlich aufgebaut, hatte aber mit dem Thema „Licht“ zu tun.
Am Besten gefiel mir das „Light writing“ auch bekannt als „Light drawing oder Light painting“. Es ist eine fotografische Technik, die man in einem dunklem Raum oder nachts durchführt. Dabei wird die Kamera auf Langzeitbelichtung eingestellt und innerhalb dieser Zeit kann man z.B. mit einer Taschenlampe ein Bild malen. Somit entsteht letztendlich das Foto.
 NadineDer Besuch in der Jugendkirche Kana hat mich positiv überrascht, sowohl das Thema als auch die Aufgaben zu diesem Thema waren modern. Die Kirche war in ein ganz anderes Licht getaucht, als sie im Alltag oder im Gottesdienst ist. In der Kirche waren verschiedene Stationen aufgebaut, die mir sehr gut gefielen. Zum Beispiel gab es eine Station, die sich mit Personen beschäftigte, für die man eine Kerze anzünden könnte.
Insgesamt gesehen hat mir der Tag in der Jugendkirche sehr gut gefallen und ich würde einen Besuch auch jeder Zeit weiterempfehlen.
 LauraDer Besuch in der Jugendkirche war für mich ganz anders als am Anfang erwartet. Ich hatte nicht mit so moderen Aufgaben in einer Kirche gerechnet. Besonders interessant fand ich die Aufgabe seine Träume in Form einer Collage zu gestalten und später an einem Traumnetz zu befestigen hinter dem eine Lampe steht die durch das Gesamtwerk scheint. Bei dieser Aufgabe habe ich mir alle meine Ziele nocheinmal genau vor Augen geführt und das Gesamtergebnis war für micht schön.
Besonders überraschte mich wie gesagt die Modernität die ich von Religionsunterricht nicht erwartet hätte.

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