Schüleraustausch mit Ingatestone
Wie jedes Jahr sind wir im 8. Jahrgang nach England gefahren. Vom 17.3 bis zum 26.3. Wir haben nicht nur neue Erfahrungen gesammelt, Spaß gehabt und neue Freunde gefunden, sondern auch unsere Englischkenntnisse erweitert.
Um 6:25 Uhr ging das Abenteuer los. Voller Aufregung und Vorfreude sind wir 13 Stunden mit dem Bus gefahren. Es war 18 Uhr, als wir an der Schule in England angekommen sind. Die Gastfamilien haben uns abgeholt und sind mit uns nach Hause gefahren. Alle Familien waren sehr nett und offen. Man hatte bei den Gastfamilien Essen, Trinken, Schlafplätze und alles mögliche, was man in Deutschland auch hat, bekommen.
Pünktlich gingen alle morgens mit zur Schule. Die meisten Schüler in England fahren mit den Zügen. Es gibt viele Unterschiede, die mir aufgefallen sind, z.B braucht man immer ein Ticket, bevor man in den Bahnhof wollte, denn sonst kommt man nicht in den Bahnhof rein. Man fühlt sich wie in einem Film, weil alle in der Schule Uniformen tragen. In der Zeit, wo wir in London waren, gab es einen Virus, deshalb konnten wir am ersten Tag nicht zum eigentlichen Ort Canterbury fahren. Die Stadt Bury St Edmunds, wo wir stattdessen mit dem Reisebus hingefahren sind, war sehr schön. Am Anfang liefen wir zum Park namens Abbey Gardens. Unsere Lehrer haben uns den Park gezeigt. Wir sahen ein schönes Blumenbeet, Reste von einem Schloss und eine schöne Kirche. Nach dem Park bekamen wir freie Zeit, die wir in Dreiergruppen ausführen durften. Nach dem Ausflug waren wir um Punkt 15:30 an der Schule. Um diese Zeit hatten unsere Austauschschüler Schule aus und wir haben unsere freie Zeit mit unseren Austauschschülern genossen. Der besondere Tag war Donnerstag. Mit dem Zug fuhren wir nach London, auf dem direkten Weg zum Buckingham Palast. Da sahen wir den Big Ben, die HorseGuards, Piccadilly Circus und Chinatown. Bei der Oxford Street haben wir zwei Stunden freie Zeit gehabt, die wir mit shoppen und essen verbringen konnten. An den anderen Tagen waren wir im Natural History Museum, in der Stadt St Albans, in Greenwich und an der University of Cambridge. Das, wovor wir am meisten Angst hatten, war das Wochenende, aber auf positive Art. Man wollte seinen Austauschschüler kennenlernen, aber trotzdem kannte man seine Familie noch nicht genug. Jeder hatte aber ein schönes Wochenende. Man konnte seine Gastfamilie besser kennenlernen und die Kultur in England selbst erleben.
Drei Monate später sahen wir unsere englischen Freunde wieder. Sie waren vom 9.6. bis zum 18.6. zu Besuch. Da eine lange Zeit vergangen ist, wusste man nicht sofort, wie man mit den Engländern umgehen sollte. Je mehr man aber geredet hat, desto schneller hat man sich wieder verstanden. Die Austauschschüler waren am ersten Tag bei uns am Mosbacher Berg. In der ersten Stunde waren wir alle gemeinsam im Mehrzweckraum und aßen dort Frühstück. In den folgenden drei Stunden haben die Engländer die Schule erkundet, wie z.B. die Mathothek oder auch die Bewegte Pause. In den letzten zwei Stunden besuchten sie uns im Unterricht. Von den verschiedenen Austauschschülern habe ich mitbekommen, dass so einiges anders ist. Im Unterricht gibt es dort keine Kreidetafeln und als Noten haben sie Prozente. Sie besuchten die Stadt Frankfurt, waren auf dem Neroberg, in Mainz und im Schloss Freudenberg. Ich kann aus meiner Sicht sagen, dass ich mich mit meiner Austauschschülerin besser in Deutschland verstanden habe. Man konnte offener sein und die Engländer haben soziales Interesse gezeigt. Ich kann jedem empfehlen, einen Austausch zu machen.
- Geschrieben von:
- Levke Seßler
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- Austausch mit Ingatestone